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Der Woki Filmpalast ist eines dieser alten Kinos,also ideal für das Vorhaben dort eine „Grusical“ Gala auf die Beine zu stellen. Es ist den Veranstaltern (fast) immer gelungen dies auch hinzubekommen,aber zu meiner Kritik etwas später. Sicherlich überwiegen hier die schönen Dinge. Der Abend startete indem das Publikum befragt wurde, weswegen es denn vor Ort wäre und in 99 Prozent der Fälle war das Echo klar. Kevin Tarte.
So wunderte es auch nicht,das die gut 300 Besucher dieser Gala in tosenden Applaus ausbrachen als dieser nachdem seine Kollegen Janet Chavtal und Marc Gremm mit dem Phantom der Oper die Bühne eröffneten, ebenfalls zum Mikrofon griff.
Auch die charmante Ansage von Marc Gremm das Kevin der einzige Glöckner von Notre Dame sei der Dolce und Gabbana trägt, trug zur Erheiterung des Publikums bei bevor das ein oder andere Tränchen vergossen wurde als Kevin „Draußen“ anstimmte.
Es war ein Lied das ich persönlich noch nicht von ihm kannte, das ich aber sehr gerne öfters hören würde. Ich bin mir auch sicher das ich mit dieser Meinung nicht alleine bin.
Janet Chavtal, die sich allen als Sarah Jessica Parker vorgestellt hatte,stilgerecht mit Popcorneimer in der Hand, war an diesem Abend besonders als Elisabeth herausragend und als Sarah – wenn man den Blicken des Publikums so trauen durfte -sehr beneidenswert.
Marc Gremm konnte vor allem als Raoul überzeugen,aber auch seine Akzente als Biest mit einbringen während Kevin zwei weitere Hammer des Abends liefterte. Engel aus Kristall und der Letzte Tanz.
Tja, die einen von uns bekamen Popcorn, die anderen gleich den doppelten Tod, aber so ist nun mal die Welt (Ich bite darum das der geneigte Leser sich ein theatralisches Schniefen vorstellt!)
Aber dies sollte nicht das letzte Highlight des Abends sein. Wie viele (oder sollte ich sagen – alle?) wissen, haben Janet und Marc ja eine CD auf den Markt gebracht auf der auch Kevin mit „The way we were“ zu hören ist. Dieses Stück hatte dann also gestern Weltpremiere im WOKI und man kann nichts anderes sagen,als das es ebenfalls großen Anklang fand – auch wenn es natürlich keine Musical Melodie wie z.B „This is the Moment“ ist.
Auch die kleinen Unterhaltungen und Gags am Rande waren sehr ,niedlich möchte man sagen.
So konnte, wer genau hinhörte z.B hören das Janet Kevin viel süßer fand als Barbara Streisand und er der Meinung war das sie mehr Charme hätte als Robert Redford.
Alles in allem also ein Abend den man sich wieder wünschen würde,so familiär und stimmungsgeladen.
Natürlich gibt es aber auch ein wenig Kritik die man üben kann und das möchte ich gerne zum Schluss tun. Nicht weil ich gerne auf Fehler mit dem Finger zeige,sondern weil mir einfach aufgefallen ist (und wahrscheinlich anderen Besuchern auch) das manche Dinge einfach besser hätten laufen können.
Die kleinen Patzer beim Ton und der Lichttechnik , als Beispiel – oder das in der ersten Reihe doch drei Plätze frei blieben weil eine junge Dame mit Rollstuhl nicht in den Kinosaal konnte.
Aber ich bin mir sicher, das dass alles Dinge sind die sich mit der Zeit ergeben werden.
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