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10. Philharmonisches Konzert der Bergischen Symphoniker mit dem Jugendorchester Remscheid, „Broadwaymelodien“, 12.6.2007 Etwas verspätet – aber hier kommt er mein Bericht aus Solingen (daher allerdings etwas gekürzt, denn vieles hat sich schon wieder aus meinem Gedächtnis geschlichen): Wir waren sehr erstaunt, als wir das Konzerthaus von Solingen sahen, denn insgeheim hatten wir eigentlich ein eher kleines Haus erwartet und kein so großes, schönes Haus. Ein bisschen mulmig wurde uns, als wir hörten, dass es noch Karten gäbe… gibt es denn in Solingen so wenig Musical- und Kevinfans?! Aber als wir drinnen waren, sah der Saal dann doch recht gut gefüllt aus. Das Konzert sollte vor der Pause hautsächlich aus Musicalmelodien, nach der Pause aus Filmmelodien bestehen. Wir waren gespannt, denn ein Konzert mit einem so großen Symphonie-Orchester, hatten wir live noch nie gehört. Das Konzert wurde abwechseln dirigiert von Christoph Spengler und Romely Pfund.
Besonders im Gedächtnis sind mir natürlich die Lieder geblieben, die Kevin gesungen hat. Das erste war „If I loved you“ aus Carousel, mit einer Erklärung von Kevin, dass in Liedern von Richard Rogers nie einfach gesagt wird „I love you“, sondern es immer Umschreibungen gibt. Kevin hat uns vor jedem Lied erklärt woher es kommt und worum es in dem Stück ungefähr geht. Das fand ich persönlich sehr schön, um sich in die Stücke einfühlen zu können. Als nächstes Stück war „Almost like being in love“. Beide hörten sich wunderschön an, mit dem großen Orchester im Hintergrund. Kurz danach stieß das Jugendorchester als „Überraschung“ mit dazu und sortierte sich zwischen die Symphoniker. Das Ergebnis war ein wirklich riesiges, fantastisches Orchester. Zusammen mit dem schönen Klang in der Konzerthalle, ergab das einen wirklich schönen Abend. Aber nun greif ich dem Ende schon vor. Wir hörten auf jeden Fall noch ein Instrumental-Medley aus Chorus Line, das mir sehr gut gefallen hat (ein absolut sehenswerter Film).Kevin hat dann noch „Bali h’ai“ aus South Pacific gesungen – ein Stück zum Träumen. Leider mussten wir am Ende wieder aufwachen…Es gab dann noch ein Instrumentalstück mit dem Thema „New York“, in dem unter anderem Stücke aus 42nd Street vorkamen – auch sehr schön. Im zweiten Teil kam mein absoluter Favorit des Abends: „Colors of the Wind“ aus dem Film Pocahontas. Das Lied hab ich vorher noch nie von Kevin gehört und war absolut begeistert. Sehr gefühlvoll gesungen und zusammen mit dem Orchester… perfekt! Es folgte ein Stück aus Schindlers Liste mit einer Geigen-Solistin aus dem Jugendorchester und – auch ein Highlight des Abends – ein Stück aus Fluch der Karibik, dass in dem Konzertsaal unglaublich klang. Dann noch ein Stück von Kevin gesungen – „Draußen“ aus Glöckner von Notre Dame. Mit einem Musicalmedley und zwei Zugaben („If I loved you“ und „Fluch der Karibik“) endete dann leider schon der Abend. Nach einem kleinen Plausch mit Kevin am Bühnenausgang (der sich netter Weise immer ein paar Minuten Zeit nimmt, wenn es irgendwie geht), ging es dann schon wieder zurück nach Hamburg. Sorry, wenn ich das eine oder andere Lied vergessen haben sollte, aber die wichtigsten waren glaub ich dabei…
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